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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: Juli 2026

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Sandro Stutz, [STRASSE HAUSNUMMER], [PLZ ORT] (nachfolgend „Anbieter") und Unternehmern im Sinne des § 14 BGB (nachfolgend „Kunde") über die Nutzung der Software-as-a-Service-Plattform ServicePilot AI(nachfolgend „Software" oder „Plattform").

Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Kunden haben keine Gültigkeit, es sei denn, der Anbieter stimmt deren Geltung ausdrücklich schriftlich zu. Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern — Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB wird kein Zugang zur Plattform gewährt.

§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungsbeschreibung

Der Anbieter stellt dem Kunden die Plattform ServicePilot AI als webbasierte Software-as-a-Service-Lösung über das Internet zur Verfügung. Die Plattform ermöglicht Handwerks- und Dienstleistungsbetrieben die digitale Verwaltung von Kunden, Angeboten, Aufträgen, Rechnungen, Mitarbeitern und weiteren betriebswirtschaftlichen Prozessen.

Der konkrete Funktionsumfang richtet sich nach dem vom Kunden gewählten Abonnement-Plan (Starter, Professional, Business). Eine aktuelle Übersicht der Funktionen und Konditionen ist unter servicepilotai.de/#preise abrufbar. Der Anbieter ist berechtigt, den Funktionsumfang weiterzuentwickeln, zu ergänzen oder anzupassen, soweit dies dem Kunden zumutbar ist.

§ 3 Vertragsschluss

Der Vertrag kommt durch die Registrierung des Kunden auf der Plattform und die Auswahl eines kostenpflichtigen Abonnements zustande. Mit dem Abschluss des Abonnements bestätigt der Kunde, diese AGB gelesen und akzeptiert zu haben.

Eine kostenfreie Testphase (Demophase) von 7 Tagen wird dem Kunden bei erstmaliger Registrierung gewährt. Nach Ablauf der Testphase wird das Abonnement automatisch kostenpflichtig, sofern der Kunde nicht vor Ablauf kündigt oder kein Zahlungsmittel hinterlegt hat. Ohne hinterlegtes Zahlungsmittel wird der Zugang nach Ablauf der Testphase deaktiviert.

§ 4 Nutzungsrechte

Der Anbieter räumt dem Kunden für die Laufzeit des Vertrags ein einfaches, nicht übertragbares Recht ein, die Plattform im Rahmen des gebuchten Plans zu nutzen. Die Anzahl der berechtigten Nutzerkonten richtet sich nach dem gewählten Plan.

Der Kunde ist nicht berechtigt, die Plattform Dritten zur Nutzung zu überlassen, unterzulizenzieren oder gewerblich weiterzuvermieten, es sei denn, dies ist ausdrücklich vereinbart. Der Quellcode der Software darf nicht eingesehen, dekompiliert oder modifiziert werden.

§ 5 Pflichten des Kunden

Der Kunde verpflichtet sich:

  • Zugangsdaten geheim zu halten und unbefugten Zugriff zu verhindern
  • die Plattform nur für rechtmäßige Zwecke zu nutzen und keine Inhalte einzustellen, die gegen geltendes Recht verstoßen
  • keine automatisierten Zugriffe (Scraping, Bots) vorzunehmen, die den Betrieb der Plattform beeinträchtigen
  • den Anbieter unverzüglich zu informieren, wenn ein Missbrauch der Zugangsdaten festgestellt wird
  • die im Rahmen der Nutzung verarbeiteten personenbezogenen Daten Dritter (insbesondere Kundendaten) in Übereinstimmung mit der DSGVO zu verarbeiten

§ 6 Preise, Zahlung und Abrechnung

Die Nutzung der Plattform ist nach Ablauf der Testphase kostenpflichtig. Die aktuellen Preise sind netto, d. h. zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus.

Die Zahlung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe Inc. Der Kunde ermächtigt den Anbieter, die fälligen Beträge vom hinterlegten Zahlungsmittel einzuziehen. Bei fehlgeschlagenem Zahlungseinzug ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zur Plattform bis zur vollständigen Zahlung zu sperren.

Zusätzliche Nutzerplätze (Add-ons) werden anteilig für den laufenden Abrechnungszeitraum berechnet. Plan-Upgrades werden mit der nächsten Abrechnungsperiode wirksam; etwaige Differenzen werden anteilig verrechnet.

§ 7 Laufzeit und Kündigung

Monatliches Abonnement: Der Vertrag hat eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten ab Vertragsschluss (Aktivierung des ersten kostenpflichtigen Abonnements). Nach Ablauf der Mindestlaufzeit verlängert sich der Vertrag automatisch um jeweils einen weiteren Monat, sofern er nicht mit einer Frist von 30 Tagen zum Ende der jeweiligen Abrechnungsperiode gekündigt wird.

Jährliches Abonnement: Bei Wahl der jährlichen Zahlungsweise beträgt die Mindestlaufzeit 12 Monate. Der Vertrag verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, sofern er nicht mit einer Frist von 30 Tagen vor Ende der Vertragslaufzeit gekündigt wird. Eine Rückerstattung anteiliger Jahresbeträge bei vorzeitiger Kündigung ist ausgeschlossen.

Die Kündigung ist in Textform (E-Mail an info@servicepilotai.de) zu erklären oder über die Einstellungen der Plattform möglich.

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn der Kunde trotz Mahnung mit der Zahlung in Verzug ist, die Plattform missbräuchlich nutzt oder gegen diese AGB verstößt.

Nach Beendigung des Vertrags werden die Daten des Kunden für 30 Tage aufbewahrt und danach unwiderruflich gelöscht, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Der Anbieter stellt dem Kunden auf Anfrage einen Datenexport (CSV/PDF) zur Verfügung.

§ 8 Verfügbarkeit

Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit der Plattform, schuldet jedoch keine bestimmte Verfügbarkeit. Wartungsarbeiten, die zu vorübergehenden Einschränkungen führen, werden nach Möglichkeit außerhalb der üblichen Geschäftszeiten (Mo–Fr 8–18 Uhr) durchgeführt und, wenn möglich, vorab angekündigt.

Störungen, die auf Drittanbieter-Infrastruktur (Supabase, Vercel, Stripe, Anthropic) zurückzuführen sind, liegen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters und begründen keine Vertragsverletzung.

§ 9 Datenschutz und Auftragsverarbeitung

Die Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der Plattform-Nutzung richtet sich nach der Datenschutzerklärung des Anbieters.

Soweit der Kunde im Rahmen der Nutzung personenbezogene Daten Dritter (z. B. Kundendaten) verarbeitet, ist er selbst Verantwortlicher im Sinne der DSGVO. Der Anbieter ist insoweit Auftragsverarbeiter. Auf Anfrage stellt der Anbieter einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO zur Verfügung.

§ 10 Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.

Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), und zwar begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Die Haftung ist in diesem Fall auf den Betrag begrenzt, den der Kunde in den letzten 12 Monaten vor dem schadensbegründenden Ereignis an den Anbieter gezahlt hat, maximal jedoch 5.000 €.

Eine weitergehende Haftung des Anbieters ist ausgeschlossen. Der Anbieter haftet insbesondere nicht für den Verlust von Daten, soweit der Schaden darauf zurückzuführen ist, dass der Kunde keine angemessenen Datensicherungsmaßnahmen ergriffen hat.

§ 11 Gewährleistung

Der Anbieter stellt die Plattform in dem Zustand zur Verfügung, in dem sie sich zum jeweiligen Zeitpunkt befindet. Mängel werden vom Anbieter in angemessener Zeit behoben. Ein Anspruch auf eine bestimmte Funktionalität oder Weiterentwicklung besteht nicht, soweit dies nicht ausdrücklich vereinbart ist.

§ 12 Änderungen der AGB und Preise

Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB und die Preise mit einer Ankündigungsfrist von mindestens 30 Tagen zu ändern. Die Ankündigung erfolgt per E-Mail an die vom Kunden hinterlegte Adresse. Widerspricht der Kunde den Änderungen nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Ankündigung, gelten die neuen AGB oder Preise als akzeptiert. Im Falle des Widerspruchs ist der Anbieter berechtigt, das Vertragsverhältnis zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderungen zu kündigen.

§ 13 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).

Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt die gesetzliche Regelung.

Nebenabreden, Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Textform.